So gestern gings also abschliessend noch mal nach Wan Chai, da war Ladies Night. Genau wer richtig mitgelesen hast weiss es noch (das Rotlichtviertel).
Ein Kumpel von mir hat mich foermlich gezwungen, der ist uebrigens Stammgast dort, zumindest in den Bars. Warum wir dann hingehen? Weil eben zur Ladies Night auch “normale“ Maedels dort sind.
Zuerst waren wir im Heat und anschliessend nur mehr im Lagoon. Dor war dessen Freundin und Ihre Freundinnen. Es ist einfach der Teufel wenn so viele huebsche Maedchen umherschwirren und dann ist das alles nur zu schoen um wahr zu sein. Den 98% der Maedels dort sind Prostituierte. Das heisst nicht das man keinen Spass haben kein mit denen, nur man sollte man halt nicht zuviel trinken und mit denen mitgehen. Man kann natuerlich auch nicht zu einer hingehen und sagen, Hey bist du eine Nutte? Also ist es schwer herauszufinden und ein Teufelskreis...
Haha, jetzt wo Ich gerade mit Simon geemailt habe faellts mir wieder ein. Simon ein Freund von mir aus Oesterreich war mit Bernhard (Studienkollege) auf Durchreise nach Neuseeland und haben mich 2 Tage hier besucht.
Also haben wir uns natuerlich ins Nachtleben gestuerzt, eben nach Wan Chai ins Lagoon. Keiner der beiden wusste meine Addresse und da Ich am naechsten Tag arbeiten musste bin Ich frueher nach Hause und habe die beiden im Lagoon gelassen. Ich weiss nicht mehr warum Ich den beiden keine Addresse gegeben hab, war irgendwie selbstverstaendlich das sie mich schon wieder finden. Klar, setzte 2 Alpenlaendler in eine Bar in Hong Kong wo 7 Millionen Leute wohnen, wird schon nicht schwer nach Hause zu finden. Tja aber Simon und Bernhard haben nur gelaechelt und die Maedels im Arm geschaukelt: Passt scho Beci, wir sehn uns morgen. Gut da dachte Ich mir die beiden kennen sich schon aus.
Ich glaub 3 Uhr frueh kam dann Bernhard nach Hause der irgendwie meine Addresse hatte von der Anreise. Als Ich Ihn fragte wo Simon ist wusste er es nicht und fiel nur auf den Couchtisch und ist eingeschlafen. MAN KANN DOCH NICHT SEINEN WINGMAN IM STICH LASSEN!!! Wie durch ein Wunder kam Simon dann um 6 Uhr frueh nach Hause. Wie er es geschafft hat weiss Ich nicht. Er hat mir jedenfalls 3 Stunden lang erzaehlt wo er ueberall war, durch einen Tunnel gelaufen ist, von einer Bruecke sprang, ihn das Maedel ueber den Tisch ziehen wollte, 4 verschiedene Taxis genommen hat, 5 Stunden umhergelaufen ist und das er einer Schildkroete das Leben gerettet hat. OK, Simon uebertreibt manchmal ein wenig aber das muss man ihm schon lassen das er mich da gefunden hat... Wie auch immer, so kann es einem gehen wenn man nach Wan Chai faehrt.
Ich jedenfalls war auch erst gegen 4 Uhr frueh zu Hause, hielt mich aber nicht ab heute frueh in die Arbeit zu gehen. Mein Dad sagte im Spass manchmal, wennst saufen kannst kannst a aufstehn und hakeln gehn!!
In ner halben Stunde geh Ich heim und packe meinen Koffer, zumindest muss Ich mir noch einen Koffer kaufen, da sich mein alter “fake market“ gekaufter nach 2 mal benutzen fast selbst zerschreddert hat.
Jetzt freu ich mich schon richtig auf zu Hause, nicht auf den Flug aber die Ankunft in Muenchen, sofort ein Leberkaessemmerl kaufen, in den Mietwagen einsteigen und nach Hause fahren.
Ich freu mich.
Moral der Wan Chai Geschicht:
NEVER ABANDON YOUR WINGMAN
Mittwoch, 28. Januar 2009
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